Virtuelle 360°-Panorama-Tour zur und durch die allerletzten Reste der Burg-Ruine Forchtenberg bei Semriach in der Steiermark.
Geeignet für PC, Tablet und VR-Brille (z.B. Quest 3).
Die virtuelle Tour

Die Aufnahme des Bildmaterials fand im Juni 2026 statt. Für Erklärungen empfiehlt sich das Info-Symbol rechts oben zu aktivieren, Vollbildansicht ist mittels Doppelklick oder Symbol rechts unten aktivierbar. Und wer es etwas immersiver mag, Lautsprecher oder Kopfhörer verwenden.

Kurzbeschreibung der Burgruine/Burgstall Forchtenberg
Da von der Burg Forchtenberg so gut wie nichts mehr erhalten ist, wäre die Bezeichnung Burgstall besser angebracht als Ruine. “Stall” versteht sich dabei in seiner älteren Bedeutung als “Stelle” oder “Standort” – eine Stelle also, an der einst eine Burg stand und heute kaum oder gar nicht mehr sichtbar ist.
Burg Forchtenberg gehörte einst zum Besitz der Peggau-Pfannberger Grafen und war mit Landwirtschaft treibenden Vasallen besetzt. Weder ist bekannt wann sie erbaut noch wann sie wieder verlassen wurde. Sie bildete zusammen mit der ca. 300 Meter Luftlinie entfernten Burg(ruine) Luegg eine vorgelagerte Verteidigung zur Burg(ruine) Peggau und schützten gemeinsam den Weg durch den Augraben der von Semriach in das Murtal hinab führt.
Von Forchtenberg ist noch weniger als bei der Schwesternburg Luegg, von der selbst wiederum nur noch sehr wenig erkennbar ist.
Forchtenberg bestand aus einem länglichen von einer Ringmauer umgebenen Burgbereich der rund 30 Meter * 15 Meter misst und als Spornburg auf einer schmalen Felsrippe sitzt. Am Westende schützte ein mächtiger dreieckiger Bergfried die verwundbare Seite der Anlage. Keine einzige Mauer ragt heute noch über Bodenniveau empor. Der Verlauf der Ringmauer bildet sich lediglich durch die Geländestruktur ab und vom Bergfried sind ein sehr kleiner Grundmauerrest und ein überwachsener Schuttkegel die einzigen erkennbaren Überbleibsel. Am gegenüberliegenden Ostende haben sich ein paar Meter gemauerte Steine der Ringmauer erhalten.

Geografische Lage
Die Ruine ist frei zugänglich. Allerdings zeigt kein Wegweiser dorthin und man ist auf sein eigenes Gespür oder Technik angewiesen.
Weblinks
- Einige Bilder aus 2013: www.ruine.at
- Wikipediaeintrag: de.wikipedia.org