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Spätrömischer Limes Teufelsgraben

Virtuelle 360°-Panorama-Tour zu den Resten einer spätrömischen Grenzbefestigung – genannt “Teufelsgraben” – nördlich von Leibnitz der Steiermark.

Die virtuelle Tour

Start Tour Römischer Limes Teufelsgraben in der Steiermark

Die Aufnahmen entstanden im Juli 2026.
Die kurze Tour ist VR-Brillen-fähig (z.B. Quest 3): URL dieser Seite im Browser der VR-Brille eingeben und das Symbol mit der Brille aktivieren. Audio in der Tour wurde vor Ort aufgenommen.

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Kurzbeschreibung des einzigen römischen Limes in der Steiermark

Der sogenannte Teufelsgraben ist seit Jahrhunderten bekannt. Zugeordnet werden als römischer Grenzwall (Limes) konnte er aber erst von ein paar Jahrzehnten. Er wurde rund 400 A.D. errichtet nund schützte die römische und römisch geprägte Bevölkerung gegen Norden.

Der Wall bestand aus zwei Wallkronen (erhöhte Anteile) und einem dazwischenliegenden Graben. Wandert man in der Tour entlang, erkennt man links die südliche Wallkrone sehr gut, rechts daneben den deutlich abgetieften Graben. Weniger gut erkennbar ist die nördliche Wallkrone. Das liegt am heutigen Bewuchs – sie ist durchwegs von Strauchwerk bewachsen und liegt genau zwischen dem Acker und Wald.

Die nördliche Wallkrone ist durchschnittlich etwas höher – und daraus erklärt sich die Schutzrichtung gegen Norden. Auf der Schautafel in der Tour ist mehr darüber zu lesen. Sie ist in jene zwei Abschnitte gegliedert, in denen heute der Limes noch recht gut erkennbar ist:

  • 1) Einen Ostteil bei Bachsdorf (Tourstart)
  • 2) Einen Westteil rund 2,5 Kilometer entfernt bei Kleinjöss

Dazwischen hat sich der Limes im Gelände nicht mehr sichtbar erhalten, war aber ab 400 A.D. und ein paarhundert Jahre danach vorhanden.
Was schützte dieser Schutzwall eigentlich? Sehr wahrscheinlich die letzten römischen Ansiedelungen im Süden, vor allem die einzige römische Stadt in der Steiermark – Flavia Solva. Sie wurde irgendwann zwischen 400 und 450 nach Christus langsam aufgegeben und die römischen Verwaltungsstrukturen verfielen. In diese Zeit der Bedrohung meist aus dem Norden fällt wahrscheinlich der Bau der Wallanlage.

AI-unterstützte Rekonstruktion des spätrömischen Limes "Teufelsgraben" bei Leibnitz in der Steiermark
Hier hat die KI geholfen bei dem Bild. Grundsätzlich scheint die Darstellung aber stimmig: zwei Wallkronen, die linke mit der Holzpalisade ist etwas höher. Feindseite in der Darstellung ist links.
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Geografische Lage

Die beiden sichtbaren Abschnitte des Limes wurden mit einer Schautafel versehen und sind frei zugänglich.
Östlicher Abschnitt:

Westlicher Abschnitt:

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