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Romanische Kapelle

Virtuelle 360°-Panorama-Tour zur und durch die Reste der drei Wehrbauten Neudeck (Neudegg) in der Steiermark.
Geeignet für PC, Tablet und VR-Brille (z.B. Quest 3).

Die virtuelle Tour

Start der VR-Tour Burgruine Neudeck

Die Aufnahme des Bildmaterials fand im Juli 2026 statt. Für Erklärungen empfiehlt sich das Info-Symbol rechts oben zu aktivieren, Vollbildansicht ist mittels Symbol rechts unten aktivierbar. Und wer es etwas immersiver mag, Lautsprecher oder Kopfhörer verwenden.

Die Vermessungskarte in der Tour wurde mit freundlicher Genehmigung entnommen:
Murgg, Werner: Burgruinen der Steiermark. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Bodendenkmale, in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Wien/Horn, 2021

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Kurzbeschreibung der Burgruine Neudeck

Neudeck – teils auch Neudegg genannt – besteht aus drei getrennten kleineren Wehranlagen die die alte Straße zwischen Neumarkt in der Steiermark und Friesach in Kärnten sicherten. Sie werden in der Tour als Neudeck 1, Neudeck 2 und Neudeck 3 bezeichnet um sie auseinanderzuhalten.

Als Burg im engeren Sinn kann man lediglich die größte der drei Wehranlagen ansprechen – Neudeck 1. Sie bestand aus einer von einer Ringmauer umgebenen Kernburg und hatte wahrscheinlich zumindest einen Wehrturm von dem heute nichts mehr erkennbar ist außer einem flachen Schutthaufen. Sehr gut erkennbar und auch der am besten erhaltene Teil ist die romanische Burgkapelle. Weitere Mauerreste deuten auf eine Vorburg hin bzw. zumindest weitere Wehrmauern. Erbaut wurde sie wahrscheinlich im 12ten Jahrhundert.

Neudeck 2 als kleinste der drei Anlagen liegt auf demselben isolierten Bergrücken der sich in Talmitte befindet rund 120 Meter nach Südwesten. Dazwischen liegt ein etwas tieferer flacher Sattel, auf dem sich weitere Gebäude wie zum Beispiel Wirtschaftsgebäude befunden haben könnten. Das Gelände würde sich dafür anbieten – Spuren sind jedoch keine mehr erkennbar. Neudeck 2 ist im Grunde ein rechteckiger Wehrbau von rund 8*16 Metern der von einer Ringmauer umgeben war.

Von Neudeck 1 erreichte und erreicht man recht einfach Neudeck 2 und umgekehrt.

Neudeck 3 wiederum war ein völlig getrennter Wehrbau auf der östlichen Talseite. Heute wie damals gab es keine direkte einfache Verbindung – außer den Abstieg zum Talboden und wieder den Berghang hinauf auf den vorspringenden Felskopf. Die grob langezogen rechteckige Anlage ist heute ebensowenig erhalten wie die anderen beiden. Einige Mauerreste sind zu sehen, wo das Tor stand ist nur vermutbar und eine innere Aufteilung in Gebäudeabschnitte ist ebenfalls nicht mehr erkennbar.

Neudeck steht unter Denkmalschutz, eine Konservierung hat nie stattgefunden. Durch Windbruch wurde der heute am besten erhaltene Teil, die romanische Burgkapelle von Neudeck 1, deutlich in Mitleidenschaft gezogen.

Neudeck 1 Kapelle, 2026
Der am besten erhaltene Teil aller drei Wehrbauten von Neudeck ist die romanische Burgkapelle von Neudeck 1. Hier in der Außenansicht. Sie hatte eine halbkreisförmige Apsis die aber heute im Gelände kaum mehr ausmachbar ist.
Neudeck 2 Umfassungsmauer, 2026
Nur sehr wenige Mauerreste sind von Neudeck 2 erhalten. Hier eine Mauerecke über dem fast senkrecht abfallenden Felsen.
Neudeck 3 Außenmauer, 2026
Der besterhaltene Mauerteil von Neudeck 3. Für alle drei Anlagen gilt: Außenansichten (wie hier) sind beeindruckender als deren Pendant auf der Innenseite.
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Geografische Lage

Die drei getrennten Wehranlagen sind frei zugänglich, allerdings benötigt es Hilfsmittel zur Orientierung. Denn ein deutlicher und ausgezeichneter Weg führt zu keiner.

Weblinks

Virtuelle 360°-Panorama-Tour durch die letzten Reste der Burgruine Raabeck bei Weiz in der Steiermark. Geeignet für PC, Tablet und VR-Brille (z.B. Quest 3).

Die virtuelle Tour

Start der VR-Tour Burgruine Raabeck

Die Aufnahme des Bildmaterials fand im Herst 2025 statt. Für Erklärungen empfiehlt sich das Info-Symbol rechts oben zu aktivieren, Vollbildansicht gibt es mittels Doppelklick oder Symbol rechts unten. Für bessere Orientierung ist eine Karte rechts oben aktivierbar – das ist bei dieser Ruine dringend zu empfehen, da die wenigen Reste damit besser zugeordnet werden können. Will man die Tour über eine VR-Brille besonders intensiv erleben, die URL dieser Seite im Browser der VR-Brille eingeben, Tour starten und auf den dann sichtbaren Brillen-Button klicken.

Die Vermessungskarte in der Tour wurde mit freundlicher Genehmigung entnommen:
Murgg, Werner: Burgruinen der Steiermark. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Bodendenkmale, in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Wien/Horn, 2021

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Kurzbeschreibung der Burgruine Raabeck

Von der mittelalterlichen Höhenburg Raabeck ist sowohl wenig bekannt alsauch wenig erhalten. Zu einem Artikel auf Wikipedia hat sie es auch nicht geschafft. Gut erkennbar ist heute nur ein Teil eines turmartigen Gebäudes. Meist ist es der Bergfried mit seinen dicken Mauern der am ehesten die Zeiten überdauert hat. Bei Burg Raabeck ist es der Gebäuderest der Burgkapelle mit einem kleinen romanischen Fenster auf der Außenseite und einer großzügigen Fensternische auf der Innenseite.

Vom Bergfried selbst ist nur eine schmale Mauerkante direkt an der Kapelle erhalten. Die Anlage selbst war nicht groß und bestand aus dem Bergfried, dem angebauten Kapellentrakt, einem anzunehmenden Wohngebäude von dem heute nichts mehr erkennbar ist und nur durch Bodenunebenheiten erahnt werden kann. Eine Ringmauer schloss sich an Bergfried und Kapelle an und kann ebenso kaum mehr wahrgenommen werden. Im Norden wurde der Ringmauer noch eine weitere Mauer vorangestellt von der geringe Reste erhalten sind. Beide bildeten damit eine Art Zwinger.

Erwähnt wird im Buch Burgruinen der Steiermark, dass die Burg für die „Herren von Raba“ errichtet wurde im 12ten Jahrhundert – eine Information die ich aber nicht verifizieren konnte. Es findet sich (ich konnte es ebenfalls nicht verifizieren) ein urkundlicher Eintrag eines „Hardnit von Raba“ aus dem Jahr 1181. Das kleine romanische Fenster der Burgkapelle passt zumindest in diese Zeit. Verlassen wurde die Burg wahrscheinlich im 15ten Jahrhundert.

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Geografische Lage & Zugänglichkeit

Die Ruine ist frei und ohne Gefahr zugänglich.

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Weblinks